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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
Seite
63
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Als ob die Worte Pfeile wären,

Die tief in ihre» Busen drangen,

Was war es sonst als weiblich Bange»?

So hold stehn Thräncn schönen Augen,

Daß Liebe säumt, sie wegzusaugcn,

So lieblich röthet Scham die Wangen,

Selbst Mitleid wünscht sie nicht vergangen)Der Vater achtet gar nicht dessen,

Und ahnt er's auch, er will's vergesse».

Er klatschte dreimal »ach dem Noß,

Enlfernt die prgnkendc Chibnke,

Sitzt ans und reitet fort, im TroßFolgt Mograbi und Mamclnkc,

Die Delhis rings zu Schirm und Schmucke:Da Thatcu er zu sehn begehrtMit Jerrid oder scharfem Schwert.

Der Kislar nur und seine MohrenStehn Wache vor des Harems Thoren.

!».

Des Jünglings Haupt lehnt auf der Hand,Sein Blick ruht auf den blauen Weilen,

Die eilig gleiten, lieblich schwellenDurch die gcwundneu Dardanellen,

Doch sah er jetzt nicht Meer und Strand,Noch seines Pascha's Sklaveutroß,

Der in dem Kampfspicl hieb »nd schoß,

Sah nicht im Lauf des Filzes FaltenMit scharfem Säbelhiebe spalten,

Nicht Speerc schleudern auf der Flur,

Wenn noch so laut die Allah's hallten -

An Giafsir's Tochter dacht' er nur.