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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
Seite
61
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Und dcr Verlust zum Leben wird erhoben;

Sanft wie geliebter Todtcn Angedenken,

Rein, wie sich Kinder im Gebet versenken:

So war die Tochter von dem rauhen Greise,

Dcr Thräncn weint doch Thräncu ihrem Preise.Wer wüßte nicht, daß schwache Worte malenKanin Einen von dcr Schönheit Himmclsstralen?Wer fühlt nicht, wenn vom Staunen wonnctrnnkenDcr Blick geblendet und in Nacht versunkenDer Wange Glut, des Herzens Schlag bekennt:

Wie Lieblichkeit so wunderbar entbrennt!

So war Znlcika und ein ZauberschcinUmstraltc sic verborgen ihr allein:

Der Anmuth Reinheit, und dcr Liebe Licht,

Geist und Musik, die athmct ihr Gesicht,

Des Herzens Sanftheit, die dies Alles eint,

Und o! das Aug', das selber Seele scheint!

Wie jetzt die schönen Arme liegenVoll Dcmuth ans der zarten Brust!

Ein gütig Wort und ach sie schmiegenSich um dcS Vaters Hals voll Lust,

Wie beide liebevoll sich wiegen!

Znlcika kam, Giafsir fühltSchon seinen Vorsatz halb verkühlt; '

Sein sonst so strenges Herz bedenkt

Jetzt nur, was Glück der Tochter schenkt;

Läßt Neigung ihn am Kinde hängen,

Weiß Ehrsucht doch sich cinzndrängcn.

7 .

Znlcika, süßes Kind dcr Milde!Wie wcrth du mir, kannst du ermessen,