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Von Selim's Lippe kam kein Ton,
Zum wenigsten an Giaffir's OhrDrang keines seiner Worte vor.
Des Vaters Blick traf tiefer schonAls Christcnschwert und Christcnhohn.
„Mich schilt er Sklavcnsohn und Feige»'
So sollte sich kein Andrer zeigen!
Ich - Sklavcnsohn?. wer zeugte mich?"
In finstres Brüten hüllt er sich,
Und Blicke, mehr als zornig, sprüh»
Aus ihm, bis sie gemach verglüh».
Giaffir starrt auf seinen Sohn,
Und staunt, denn in den Augen schonLas er, wie viel sein grimmer HohnGesteuert zur Empörung habe:
„Komm her! — Wie? redest du nicht, Knabe?Ich kenne dich nur viel zu gut -Zu jenen Thaten fehlt dir Muth —
Wenn aber männlich groß dein Bart,
> Wenn erst gewandter Kraft und Art:
Sah gern ich dich im Kampf erbittern,
Sollt' auch selbst meine Lanze splittern!"
Er sprach die Worte voller Hohnlind blickt' in's Auge scharf dem Sohn :
Doch Selim gab zurück den Blick,
Stolz hat das Ang' ihm aufgeschlagen,
Bis Giaffir bebt vor dem Geschick —
Warum — er dürft' cs nur nicht sagen.
„Mir ahnt, mit diesem trotzgcn KnabenWcrd' ich noch bittre Tage haben,