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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
Seite
31
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Ja würde sie bis zum ErblassenNie aus der Martcrzelle lassen.

Oft murmelt er im Traume schwerVon Mädchen, tief versenkt in's Meer,Von Fcindessincht von Säbelstreichen,Von Rachclnst und Moslemleichen;

Bald wähnt er sich ans Klippenrand,Spricht irr' von einer blntgen Hand,

Die frisch sei von dem Arm gehaun,

Die er jedoch nur konnte schaun;

Sic woll' in's tiefe Grab ihn schlingen,Und lock' ihn, in die Flut zu springen.

V.' *

"Ans brauner Kutte stiert voll GrausUnheimlich scheu der Blick heraus.

Des Auges Blick, geöffnet weit,

Spricht zu viel von vergangner ZeitOb wechselnd anch die Farbe drin,

Sieht mancher doch nur ungern hin,

Denn grauscrn Zauber gibt cs nicht,

Als den, der unaussprechbar spricht!Ein Geist, noch stark und ungebeugt,

Der herrschend Ucbermacht bezeugt!

Wie sich zu fliehu der Vogel sträubt,Wenn ihn der Schlange Blick betäubt;

So fühlen Andre Muth und KraftGelähmt in seines Blickes Haft.

Begegnet ihm ei» Mönch allein,

So biegt er halberschrockcn ein,

Als ob das Lächeln seiner ZügeDie Schuld auch "Andern übertrüge;

Nicht oft bor er ein Lächeln dar,

Und that er's, sah man offenbar,