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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
Seite
25
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So stoßen Schaar und Schaar zusammen,

Die Zorn und Haß zugleich cutflamme»!

Wie splitternd jeder Säbel klirrt,

Wie zischend hier und pfeifend dortIm Ohr cs dröhnet fort und fort,

Wenn fern die Todcskugel schwirrt!

Gestöhn und Lärmen tönt verwirrtlind Jauchzen weit das Thal entlang,

Dem besser ziemte Hirteusang.

Ob klein die Zahl, sic kämpft und ficht,

Wird nicht geschont und schont auch nicht!Ach! wol fleht Liebe, schön und jung,

Um Gunst und Gluterwicdcruug,

Doch Liebe selbst, wenn sie begehrt,

Was Schönheit seufzend ihr verwehrt

Fühlt halb die Glut nur, die cntlodcrt,

Wenn Haß den Feind zum Kampfe fodert,Wenn Gegner im Gefecht sich fassenMit Armen, die sich nimmer lassen.Freundschaft verweht und Liebe weint,Todfeinde bleiben treu oercint.

*

Den Säbel, bis zum Griff gespalten,

Von Blut bespritzt, sucht noch zu haltenKrampfhaft die abgchaunc Hand,

Ihn, den sic doch so treulos fand!

Sein Turban rollte weit zurück,

Als ein zerfetztes loses Stück;

Sein Kleid war, von dem Schwert zerhauu,Wie Morgcuwolkcn anzuschaun,

Die dunkelrotb gestreift den GründenGcwittcrschwcrcn Abend künden,

Und Fetzen voller Blut verlor