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Ob wol das Meer hcrübcrschlug?
Doch halten langst die Wogen Rast,
Im Reiter nur tobt wilde Hast;
Eh wird ein Wettersturm gelähmt,
Als, junger Giaur, dein Herz bezähmt.
Dein Stamm mir Gräul, — fremd dein GesichtUnd doch aus jedem Zuge spricht,
Was nie die Zeit vertilgend bricht.
So jung und bleich — die Stirne schonDer wilden Leidenschaften Thron!
Sah auch dein grimmer Blick nicht ans,
Schnell wie ein Meteor im Lauf —
Warst doch du Einer, wie mir schien,
Den Türken tödtcn — oder siichn.
Fort jagt er — fort — und mit ihm zogMein Blick voll Staunen, wie er flog.
Ob er auch wie ein Geist erstandUnd kaum erschien und auch entschwand,
Grub doch sein Bild, sein ganzes SeinSich tief in mein Gedächtnis ein,
Und seines schwarzen Hengstes HufDröhnt noch mir wie ein Geistcrruf.
Er spornt das Roß — zum Bergeshang,
Der Schatten wirft das Thal entlang,
Er kehrt sich um — jagt weiter fort ---Schon birgt ihn mir der Felsen dort —
Doch mein' ich, daß er ungern steht,
Daß man gewahrt, wie er entflicht;
Auch schien kein Stern zu hell und klarAns ihn, der wunderflüchtig war.
Er wandt' den Blick — eh' er entfloh»,
Doch so, als wär's der letzte schon,
Noch einmal hält das Roß im Lauf,