Vci Vaters Tod dem Sohn vermacht,
Und, wenn auch spät, der Sieg vollbracht!
Bezeug es Hellas! deine Helden
Sie wcrdcn's manch' Jahrhundert melden,
Wenn namenlose PyramidenNur dunkeln Fürsten sind beschicdcn,
Blieb deinen Helden — ließ das LoosAuch ihnen morsche Säulen blvs —
Doch noch ein Denkmal groß und schön iDes Vaterlandes BcrgcShöhn!
Die Muse zeigt dem Fremdling dortUnsterblicher Begräbnißort!
Der schnöde Fall vom Glanz der HeldenWar' laug zu schildern — trüb zu melden!Genug! — nicht fremder Feinde SpielWard deine Kraft, die selbst zerfiel.
Ja! Selbstcrnicdrung brach sich freiDie Bahn zu Zwang und Tyrannei!
WaS preist er, der dein Land betritt?
Nicht Sagen deiner golducn Zeiten,
Nicht lockt der Muse FlügclschrittZu Stcrncnhöhn wie sonst ihn mit,
Eh Menschen dein Gcsild entweihten.
Das Herz in deinem Thal geboren,
Der stolze Geist, dazu erkorenDen Sohn zu mahnen an die Pflicht,
Kriecht setzt zu Grab mit seinem Rechte,
Ein Knecht — nein! Sklave nur vom KnechteGefühllos, nur für Laster nicht.
Denn jede Schandthat wird vollbracht,
Die Menschen nur zu Thicren macht.
Selbst rohe Tugend ist entschwunden —
Kein kühnes Herz wird mehr gefunden.