Dic Leidenschaft mit Stolz erwacht;
Und Gier nnd Rand mit wilden HändenDic lieblichen Gefilde schänden.
Es ist, als ob die Tenfel kriegtenMit Engeln und sic all' besiegten,
Und jeder freche Höllcnsohn
Sich niedcrlicß am Himmclsthron —
So hold und schön der Gegend Pracht,
So fluchwerth der Tyrannen Macht!
Wer je am Bett von Todten stand,
— Bevor der erste Tag entschwand,
Der erste Tag vom Nichtmehrscin,
Der letzte von Gefahr und Pein,
Eh noch der Tod sein Recht erheischt,
Dic Schönheilslinien wild zerfleischt - -Dic Mienen sah, die cngclreinen,
Wo Fried' nnd Glück gepaart erscheinen,
Den starren Zug, den sanftgcprägtlind schmachtend noch die Wange trägt, >Sah »nr das Auge nicht verstockt,
Das nicht mehr glänzt, noch weint und lockt,Und sah die Stirn nicht kalt erblaßt,
Wo grauses Starren de» erfaßt,
Der voller Trauer hier verweilt,
Als war' ihm gleiches Loos crtheilt,
Das jetzt er fleht, ob auch ihm graut -Ja! wer auf Stirn und Blick nicht schaut —Der zweifelt sicher aus Momente,
Ob wirklich sich das Leben trennte:
So schön — so still — so sanft verklärtDer Tod das Bild, das er gewährt.
So zeigt steh auch der nahe Strand,
Einst das lcbendgc Griechenland!