Mcine Fehler kennst du alle,
Doch nicht meine Raserei:
Meine Hoffnung, nah dem Falle,
Geht mit dir, wohin cs sei.
Jeglich Fühlen ohne Fassen —
Stolz, der einer Welt nicht wich,
Weicht nur dir — von dir verlassen,
Läßt auch meine Seele mich.
Ach! nur eitel sind ja Worte,
Mehr noch, wenn mein Mund sic spricht,Doch des Willens ernste PforteFesselt die Gedanken nicht.
Lebe wohl! — so abgeschiedenJedem Licbcsband, allein,
Schwer verwundet, ohne Frieden, —Sterben kan» nicht herber sein.
BMon's letzte Zeilen.
Zeit wär's, daß unbeweglich bliebeDies Herz in der Verbannung Joch,Doch ob auch Niemand mehr mich liebe,Ich liebe doch.
Mein Leben steht im gelben Laube,
Der Liebe Blük und Frucht ist hin,
Da ich dem Wurm, dem Gram zum RaubeAuf immer bin.