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9.
Die Wesen, deren Wohl nnd WehWerthlos wie meines, mögen wallenWild durch die Welt — vorüber geh'An Sccnen, wo Gefühl läßt fallen.
10.
Dein junger Reiz, dein zärtlich Herz,Rein, weil cs einsam lang geschlagen,Erkenn' ans kaum cntfloh'nem Schmerz,Was dort für Weh cs müßte tragen.
11.
Verzeih' die flehende Thräne mir,
Die Tugend nicht umsonst vergossen,Entlockt sie doch mein Wahnsinn dir;Die letzte sci's, um mich geflossen.
12 .
Ob traurig auch cs scheinen muß,
Daß wir uns nun für immer trennen,Verdien' ich dennoch den Beschluß,
Und muß fast süß dies Urthcil nennen.
13.
Warst du mir minder werth, mein HerzFiel dann zum Opfer nie dem deinen;Doch minder fühlt's den Trcnnnngsschmerz,Als machte Schuld dich zu der Meinen.