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Auf der sanften, jungen WangeBleicht die Röthc nicht so schnell,Als des Herzens zarte Blüte»,Eh' versiegt der Jugend Quell.
Jene Wcn'gen, welche schwimmenAuf deS Glückes Wrack voll Muth,Treibend über SündenklippenUnd der Lüste Mccrcsflut:
Haben den Magnet verlorenOder ach! er kündet anSolche Küsten, wohin »immerIhr zerriss'ncs Segel kann.
Wie der Tod naht sich die KälteDes Gcmüthcs ungesäumt,
Fremden Schmerz nicht kann es fühlen,Da cs nicht vom eignen träumt;
Non dem starren Frost gefrieretDann der Thränen Quelle ganz,
Und ob auch das Auge funkelt,
Ist cs doch des Eises Glanz.
Ob auch Witz dem Mund entströmet,Ob auch Scherz die Brust erhelltIn den mittcrnächt'gcn Stunden,
Denen sich kein Schlaf gesellt!
Schlingen doch auch EphenrankcnSich um den zcrfall'ncn Ban,
Alles grün und frisch von Außen,
Doch darunter morsch und grau.
Dyron'S Werke VIII.
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