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Sei ihre Tugend nun ihr Lohn; sie mögenDen Segen thcilen, den sie sich bereitet.
Seht diesen nieder» Cincinimten-Schwarm,
Des Krieges Pächter und des PachtS Regierer;
Ihr Pflugschaar ward znm Schwert in Söldnerhänden,Ihr Feld gedüngt durch andrer Länder Blut;
Sic ließen, gleich Sabinern, Andre fechten,
Sic blieben heim — warum? der Rente wegen!Votirtcn Jahr um Jahr Proccntc, Blut-Schwciß-Thräncngeld — warum? der Rente wegen!Man aß, man trank, man schwur, für's Land zu sterbenWarum noch leben dann? — der Rente wegen!
Nur Mißvergnügte schuf der Fried' aus diesenMarktpatriotcn; denn der Krieg gab Rente!
Wie stellt man her die Liebe zu dem Lande,
Das schöne Geld? Man stellte her die Rente!
Und zahlen sic nicht, was der Schatz gclichn?
Nein: nieder Alles, und hinauf die Rente!
Ihr Wohl und Weh', Leid, Freud', Religion,
Tod, Leben, Ziel ist — Rente, Rente, Rente!
Esau! du gabst dein Erstlingsrccht für Linsen;
Du solltest mehr erhandeln, weniger essen;
Die Suppe war verzehrt, dein Anspruch eitel;
Der Handel ist gemacht, sprach Israel.
Landadel, so begehrtest du den Krieg,
Nun brummst du, blutgcsättigt, ob der Narben?
Was? Willst du auch die Kasse noch erschüttern?llkd sollen, fällt das Land, die Scheine schwanken?
So steigt, daß Bank und Volk verfällt, die Rente?
Die Börse wird zum Findlingshospital?
Seht! Mutter-Kirche weint, wie Niobe,
Da Alle die Religion verdrehen,
Um ihren Sproß, den Zehnten; die PrälatenGehn auch dahin — wohin die Heiligen gingen;