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21 .
Wir saßen am Wasser in Lhränen —
1.
Wir saßen am Wasser in Thräne»
Bei Babel und dachte» dcn Tag,
Wo dcn Schlächtern, dcn Fcindcs-HyänenDie Veste von Salem erlag,lind die Töchter, gleich trauernden Schwänen,Zerstreute der gräßliche Schlag.
2 .
Da traurig wir sahn in de» SchimmerDes Stromes, dcn Freiheit verklärt,
Verlangt man ein Lieb, doch o nimmerWird Feinden die Ehre gewährt:
Eh' welke die Rechte für immer,
Eh' über die Harfe sic fährt!
3 .
Die Harfe wollen wir hängenHier unter die Weiden am Strand,Frei bleib' sic mit ihren Gesängen,O Salem, dein einziges Pfand!Nie. soll sic ertönen in KlängenDcn Räubern vom heiligen Land!
ik'