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Du liebst die grauen Damen allermeist,
Du, Geist des Qneensbnry, dem zweifelsohneGeschenkt der Teufel eine Nacht zum Lohne,Sprecht, ob in euren segensreichen Tage»Beelzebub solch Glück gehabt im Jagen?
Er lehrt Gedanken, die »och nicht erwachten,
Auf Wange» glühen und im Auge schmachten,Durch heißes Blut den Weg zum Herzen spürenlind halbvcrstand'ncr Wünsche Feuer schüren,Wenn Sinncsstürmc in dem Herzen wehen,
Wer mag in solchem Fall für And'rc stehen?
Ihr aber, die mit Nichten in GedankenVerhöhntet aller Sitte hcil'gc Schranke»,
Die jenen Reiz ihr wünschet zu erhalten —Wollt ihr die Schönheit für so billig halten?
Ihr glüht vor Händen, die sich traulich schmiegenUm schlanke Taillen, auf den Hüften liegen —Doch wo war' das Entzücken, zu umfangen,
Die Anderer Betastung auch verlangen?
Der höchsten Liebe Wünsche gehn in Stücken,
Je eine ungedrückte Hand zu drücken!
Du kannst kein Auge schauen, welches nieSich frank und frei schon fremden Blicken lieh,Nicht einem Munde nah'», der keusch und rein,Den And'rc, wen» nicht küssen, doch cntwcihn,Liebst solche du, so mußt du sic vergessen,
Wo nicht, mach' einem Schock, wie sie Carcssen;Der laut're Sinn ist weg, ein Wenig dannBleibt übrig noch, was man gewahren kann.
O Walzer-Wollust! Fluchen sollt' ich dir?Du gabst ja erst den Stoff zum Lobe mir.Verzeih'! Tcrpsichorc! — Aus jedem BalleWalzt jetzt mein Weib, einst meine Töchter alle!