Die sanfte Genlis, mit der Staöl im Streit,Schmäht beim Pariser Balle dich zur Zeit,
Doch ein „Willkommen!" ruft die Mode dir,Die Fürstin walzt, und das Gcsind' mit ihr.
Dein Zanberkrcis wird immer weiter gehn,
Und wenn nichts weiter, doch den Kopf verdreh»,Spießbürger machen lächerliche Sätze,
Und Muttersöhnchen schwenken ihre Schätze!
Gott! Wie mich doch der hohe Stoff entzückt,Daß jeder Reim zum Walzcrprcis mir glückt!
O schöne Zeit! zum Walzen ganz erkoren,Regent und Hosmann, Alles neu geboren,Gesichter, neu den Freunden, neue NormenFür Feinde, neue Gardcuniformcn,
Ein neu Gesetz, das für die Schurken passe,
Die laut nach Brote schrein, und eine MasseVon neuen Münzen, neue Siege dann,
Wenn sich auch Jenkins drob verwundern kann,Und Kriege, weil gesiegt man in so vielen,
Daß Lebende beneiden, die da sielen!
Und neuen Schatz — nein alten! das ist klar,Doch immer bleibt die Sache wunderbar —
Ja ! Alles neu — bis auf die alte» Style,
Neu weiße, gold'ne, wie auch Besenstiele.
Mit Kleid und Band von Farben allerhand,
Zieh» Söldner und Abtrünnige durch das Land,O sprich! mein **, wie dies dein Sinn befand?O schöne Zeit! wo sich der Walzer sonnte,
Wo er sich des Erfolges freuen konnte!
Du schöne Zeit, wirst nimmer neu erstehn,
Der Rcifrock ging und andere vergehn;
Moral und Menuett, Corsct und TugendUnd Puder ist hinweg, hinweg die Jugend!