An den Verleger.
Mein Herr!
Es ist ein inständiger Landbewohner aus einer mittelländischenGrafschaft, der sich Ihnen hier oorstcllt. Er hätte Parlamentsmit-glied werden können, weil man ihm gerade so viel Stimmen anbot,als im Jahr 1812 dem General T**** bei der Generalwahl zuTheil wurden. Indessen hielt er zuviel von häuslichem Glück, weiler, etwa fünfzehn Jahre vorher, bei Gelegenheit eines Londner Be-suchs eine Ehe mit einer ehrenwcrthen Dame mittleren Alters zuschließen das Glück hatte. Wir lebten im Glücke zu Hornemhallbis zur letzten Badesaison, wo meine Gemahlin und ich von derGräfin von Walzcfort (einer weitläustigen Verwandt!,: meinerGemahlin) die Einladung erhielten, den Winter in der Stadt zuverleben. Nichts Arges ahnend, kamen wir mit unfern Töchtern,die bereits ein mannbares (und, wie man zu sagen pflegt, ver-käufliches) Alter erreicht und außerdem einen aus der Urzeit derFamilie stammenden Kanzleianzug hatten, in unserer altcrthümlichenKutsche an, deren, beiläufig erwähnt, meine Gemahlin in kann: achtTagen sich so zn schämen anfing, daß ich schlechterdings eine schonsehr gebrauchte Barutschc kaufen mußte, deren Kutschbock, wie Mrs.H*"' sagt, ich hatte besteigen können, wen» ich zu fahren verstände,deren Inneres ich aber bei Leibe nie in Augenschein nehmen dürfte,weil jener Platz dem höchst ehrcnwerthcn Augustus Zehenspitze,ihrem Gencralgcsellschaftcr nnd Operndicncr, Vorbehalten bleibe.