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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Es ward bekannt, obgleich nicht aufgcdrnngen,

Ich sprach nicht laut, allein vernehmlich doch,

Der Schleier fällt und Alles seht ihr offen;

Ihr Hnndc packt! Das Ouadrum steht betroffen,

Noch wurd' es nicht verletzt durch Melbouruehaus,Durch Holland's Frau, Lambc's wildes Zorngebraus,Durch Jcffrcy's ungeladenes Gewehr,

Durch Hallam'S Wuth und durch Edina's Heer.

Die Bnckram-Männer sollen cs wol fühlen,

Daß sic zugänglich noch für Beul' und Schwülen:

Hoff' ich auch nicht, mich heil herauszuwindcn,

So soll mich doch der Sieger standhaft finden.

Die Zeit ist hin, wo Herbes nicht cntguollDen Lippen, welche jetzt von Galle voll:

Nicht Thor, noch Thorhcit läßt mich übergehnDas Mindeste, was meine Blicke sehn;

Doch unempfindlich nun in spätcrn Tagen,

Lernt' ich's, zn denken, Wahrheit frei zu sagen;

Der Kritiker Gericht verlach' ich dreist,

Flccht' auf das Rad sie, das man mir verheißt;

Die Ruthe küss' ich nicht, verachte sie,

Des Hofs und Pöbels Urthcil schätzt' ich nie.

Ja, mögen Reimer wild die Wimper» zucken,

Ich kann die Poctastcr nicdcrduckcn;

Hier liegt mein Handschuh, lasset kämpfen uns,

Du, Schottlands Räuber und des Südens Duus.

Dies also wagt' ich. Mögen Andre sehn,

Ob unser» Zeiten Unrecht ist gcschchn.

Laßt nun der Welt, die ohne Schonung spricht,

Doch selten grundlos tadelt, das Gericht.

-«lM