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Wir schwärmen heut auf ungewohntem Raum,
In Märchen nicht, »och auch in wirrem Traum,
Der Weg ist plan, ob er auch Dornen lieh,
Glatt sei der Vers, und leicht die Melodie.
Wenn Laster seine Macht behält und siegt,
Ans immer in sein Joch der Mensch sich schmiegt,
Wenn Thorhcit, oft des Lasters Botenfrau,
Den bunten Kram und Trödel stellt zur Schau,
Wenn Schnrk' und Narr die Oberhand behält,
Wenn das Gesetz erlahmt, das Recht verfällt:
So bebt der Frechste, den sonst nichts erschreckt,
Vor offnem Hohn, der seine Schmach entdeckt;
Er scheut Satyre, sündigt nicht so frei,
Ihn schreckt nicht das Gesetz, doch Spötterei.
Das ist des Witzes Macht! Allein der PfeilSatyrischcn Sanges ward mir nicht zu Theil;
Es heischt der Laster Schar, die jetzt uns schänden,Weit schärf're Waffen in gewaltigen Händen.
Doch kann auch ich ans manche Thorhcit jagen,
Und fände wol an solchem Spiel Behagen:
Lacht, wenn ich lache! Fordr' ich wol zn Viel?
Die Jagd beginnt, und Scriblcr sind mein Ziel.
Rasch, Pegasus! — Euch Liedern klein und groß,
Od', Epos, Elegie — euch trifft das Loos!
Auch ich kann schmieren, ließ bereits vor ZeitenDie Stadt entlang ein Meer von Reimen gleiten,Schulkunde noch, den Kritiker verachten,
Da druckt' ich schon, wic's ält'rc Kinder machten.
Es ist doch hübsch, sich so gedruckt zu sehn;
Buch bleibt ja Buch, und sollt' auch Nichts drin stehn.Des Titels Klang hält freilich nicht das Grab,
Das Schmierern sich und Scriblcrn öffnet, ab: