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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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So laß uns noch schwelgt», beim reichlichste» MahlDe» Genuß i» der Leidenschaft jetzo belauschen,

Laß voll uns genießen den Licbcspokal,

In dein irdischen Nektar uns Beide berauschen!

An Caroline.

Wann birgt denn das Grab, was mich kümmert und stört?Wann stiegt die Seele vom Staub den» empor?

Das Jetzt ist mir Hölle, das Morgende schwörtVon neuem den Fluch mir des Heute hervor.

Ich weine nicht Thronen, ich fluche nicht mehr,

Verdamme den Feind nicht, der Segen mir stahl,

Denn arm ist die Seele, die kläglich und schwerIn Worten bejammert die innerste Qual.

O blitzte statt Thräncn im Auge mir Glut,

Und haucht' ich unlöschbare Flamme» doch ausAuf die Feinde, daun blickt' ich in leuchtender Wuth,

Und sprach' voll Entzücken nur Rache, nur Graus.

Doch jetzt helfen Thräncn und Flüche zu Nichts,

Sic wären Vergnügen den Feinden und Lust;

Denn sehn sic mich fern deines Angesichts,

So füllt sich mit Jubel nur mehr ihre Brust.

Doch ob wir auch Beide den Freuden entsagt,

Im Leben erquickt uns kein freundlicher Stral,

Da Hoffnung und Liebe nie wieder uns tagt,

Im Grabe nur Hoffnung, im Leben nur Qual.

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