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Arnold.
Ich wünsche sein Verzeih» und auchDas deine, Hab' ich gleich dich nicht beleidigt.
Olimpia.
Nein, du hast meine Heimat blos zerstört, —
Das ist kein Leid, du machst des Vaters HausZur Dicbcskluft — das ist kein Leid — den TempelVon Römer- und vom heiligen Blute schlüpfrig —
Das ist kein Leid — und jetzt nullst du mich schonen,
Damit — doch das geschehe nimmer!
(Sie hebt ihre Augen gen Himmel, faltet ihr Gewand um sich und scbicktsieb an, auf der Arnold entgegengesetzten Seite sieb vom Altar herab zustürzen.)
Arnold.
Ich schwöre.
Halt!
Olimpia.
Spare deinem schon verdammtenGewissen einen Meineid, den die HölleSelbst hassen würde. Geh! ich kenne dich.
Arn old.
O nein, du kennst mich nicht! Zu diesen MännernGehör' ich nicht, obwol —
Olimpia.
Ich richte dich
Nach deinen Freunden. Möge Gott dich richten,
So wie du bist. Ich seh' vom Blute RomsDich purpurn; nimm auch mcins ; denn dies nur bleibt dir,Und hier auf dieses Tempels Marmor, woDer hcil'ge Quell zu Gottes Kind mich taufte.
Hier opfr' ich ihm ein Blut, unheiligcr zwar,
Doch minder rein nicht, wie ich damals war, —
Ein neu erlöstes Kind — als jenes Wasser,
Das Heilige geweiht.