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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Japher.

Ach! wo wirk ihre Stätte! Horch, wie hohl,Wie immer hohler rings das Toie» dröhnt,

Das an der Berge Busen wiedcrtönt,

Am Hügel geht kein Hanch des Winds belebt,

Doch Blüten fallen und das Laub erbebt.

Die Erde stöhut, wie unter schwerer Wucht.

Noah.

Horch! Scegcvögel schreit in wilder Flucht!Deu Acrhcr hüllen sie in Wolkenflor,

Sic schwärmen um den Berg, wo nie zuvorDes weißen Fittigs Glanz, benetzt oon Wellen,Sich schwang empor,

Wie wild auch drohte selbst der Wasser Schwellen.Der ciuz'ge Strand ist jener bald im Meer,

Und dann - nichts mehr.

Faphct.

Die Sonne, seht! die Sonne steigt!

Doch hat sich schon ihr bcss'rcs Licht geneigt!

Ein schwarzer StreifUm ihren Reif

Gibt kund der Erde letzten Svmmcrschein!

In Nacht hüllt wieder das Gewölk sich ein ^

Und nur sein fcuerfarb'ncr Rand verkündetDen Ort, wo sonst der Morgen sich entzündet.

Noah.

Und sich! der Blitze Stral,

Des fernen Donners Bote, zuckt in's Thal.

Er naht! Fort! uuvcrwcilt,

Eh' ihren Sündenraub das Element ereilt.

Fort, wo die Arche ruht,

Der hcil'gc Schirm vor wilder Flut.