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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Was wäre dicsc Welt mir, alle Welten,

Dic schönste Zukunft, ohne süß Vergangnes —

Des Vaters-deine Liebe — jenes Leben

Und Alles, was mit mir entsproß, gleich SternenMein düstres Sein mit sanftem Licht erhellend,

Das mir nicht angchört? Aholibamah!

Gibt's Gnade noch, so suche, finde sic:

Mich schreckt der Tod nur, weil du sterben mußt.

Aholibamah.

Wie? Hat der Träumer mit des Vaters Arche,

Dem Popanz, aufgebant dic Welt zu schrecken,

Auch dich erschüttert? Lieben uns nicht Engel?

Und war' es nicht so, müßten wir dann wirklichUm's Leben einen Sohn des Noah bitten?

Nein, lieber — doch der Traume schlimmsten träumtDer Schwärmer, Phantasien, erzeugt durch heißeNachtwachen und durch hoffnungslose Liebe.

Wer kann dic Felsen, wer die Erd' erschüttern,

Wer Wolken und Gewässer» anbeschlen,

Sich anders zu gestalten, als dic Väter,

Als wir ans ihrer cw'gcn Bahn sie schauten?

Wer kann es?

Japhct.

Er, der durch ein Wort sie schuf.Aholibamah.

Wer hört c dieses Wort?

Japhct.

Das All, das ihm

Sein Dasein dankt. Ha! Lächelst du noch höhnisch?Frag' deine Seraphs; trenn sie's nicht bezeugen,

So sind sic keine.

Deinen Gott erkenne!

Samiasa.