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Den schon gcschaff'ncn süßen Sang der Vögel,
Die in dem off'ncn Firmament des Himmels,Beschwingt wie Engel, auch den Himmel täglich,
Wie sie, begrüßen vor den Adamssöhnen!
Bald tönt ihr Morgcnlied — cs tagt im Osten —Bald singen sic! Bald naht der Tag heran!
Und Beide nah, so nah dem Schreckcnscnde!
Sic müssen matt auf's Meer die Flügel senken,
Und Tag, nach wenig kurzer Morgen Glanz, —
Ja, Tag wol wird es, doch für wen? — ein ChaosWie v o r dem Tag, das hergcstcllt die ZeitAnfhcbt! Denn was sind ohne Leben Stunden?
Dem Staube mehr nicht, als die EwigkeitJehova ist, der beide sie erschuf.
Ohn' ihn war' selbst die Ewigkeit ein Nichts,
So ohne Menschen auch die Zeit; sic stirbt,
Geschaffen für den Menschen, mit dem Menschen,
Und wird verschlungen von dem ew'gcn Meer,
Wie sein Geschlecht verschlungen wird von dem,
Das überflutet diese junge Welt. —
Was ist das? Wesen, irdisch und ätherisch?
Nein — himmlisch ganz und gar, da sic so schon.Ich sch' ihr 'Antlitz nicht; doch ihre Formen, —
Wie lieblich gleiten sic, die Nebel scheuchend, »Dort an des grauen Berges Seite hin!
Sic sollen nach den finster-wilden Geistern,
Die hier in höllischer UnsterblichkeitGottlose Sicgcslicdcr angcstimmt,
Willkommen mir wie Eden sein; vielleichtVerkünden unsrer jungen Welt sic Gnade,
Um die ich schon so oft gefleht. — Sic kommen!Anah! o Gott! und mit ihr —