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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Furchtbar in rurer Schöne, reich an Wechsel;

Hier, in der rauhen Majestät der Felsen,

Und Baume, die, tief wurzelnd im Gestein,

An schroffem Abhang schweben, wo dem MenschenDer Fuß erbebte, könnt' er dahin dringen

Hier scheint ihr ewig! doch in wenig Tagen,

Vielleicht nur Stunden, werdet ihr gestürzt,

Begraben, weggcspült vom Wasserschwall;

Bald werden in die Tiefen jener Höhle,

Die in die Unterwelt zu führen scheint,

Die schnellen Wogen unaufhaltsam dringen;

Delphine scherzen in des Löwen Lager!

Der Mensch O Menschen! Wesen, die mir gleich!Wer weint auf Euer 'Aller Grab? Nur ich?

Wer bleibt und weint? Verwandte nur oon mir?

Ach! was denn bin ich Besseres, als ihr,

Daß ich euch überleben muß? Wo werde»

Die thcurcn Plätze sein, wo ich so oft,

Als mir noch Hoffnung blieb, an Anah dachte?

Wo all die Ocdcn, mir kaum minder wcrth,

Wo itzrethalb Verzweiflung mich ergriff?

Jst's möglich den»? Soll jener stolze Gipfel,

Dcß Spitze schimmert wie ein ferner Stern,

Tics unten liegen in des Meeres Brausen?

Soll nicht die Morgcnsonnc mehr erstehn,

Und ihm der Nebel weite Falten scheuchenBo» der gcwalt'gen Stirn? Nie mehr sich AbendsDes Tages Leuchte senken hinter ihm,

Zurück ihm lassend eine farb'gc Krone?

Soll er nicht mehr, der doch zunächst den Sterne»,Merkzeichen sein der Erde für die Engel,

Die uicdcrschwcben? Kann das Wort:nicht mehrDir, allen Dinge» gelten außer uns,

Und den erwählten kriechenden Geschöpfen,