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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
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169
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Des stumpfen Geistes. Gottlos ward die Erde;Verkündet habe» Wundcrzcichcu schonDen nahen Wechsel, den VeruichtungsspruchFür Alles, was vergänglich ist. O Anah!

Wenn nun die angcdrohtc SchrcckensstnndeDer tiefe Brunnen weithin öffnen wird,

Wie lägst du, sicher vor den Elementen,

An dieser Brust dann, dieser Brust, die, ach!Umsonst dir schlug, umsonst dir schlagen wird,Jndcfi die deine Gott! nur sic verschoneDein Zorn! denn sie ist unter Sündern rein,Dem Stern in Wolken gleich, der nicht verlöscht.Nur kurze Zeit verdunkelt wird. O Anah!

Wie hätt' ich, wolltest du, dich angcbctct'

Doch möcht' ich noch dich retten, lebend sehn,Wenn rings das Meer das Grab der Erde wird,Und ungehemmt von Sandbank oder Felsen,Leviathan, des uferlosen Scc's,

Der Wafscrwelt Beherrscher, staunend blicktAuf seines Reiches Gränzcnlosigkcit.

(Japhet geht ab.)

Noah und Sem trete» auf.Noah.

Wo ist dein Bruder Japhet?

Sem.

Wie gewöhnlich

Gegangen, Jrad, wie er sagt, zu suchen;

Doch sürcht' ich fast, er ging zu Anah's Zelten,Um die er nächt'gcr Weile ringsum streift,

Wie eine Taub' um ihr beraubtes Nest.Vielleicht auch stieg hinauf er zu der Höhle,

Die endet in dem Herzen Ararat's.