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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
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(Zillah tritt auf.)

Zillah.

Ich horte Klagctönc was kaim's sein?

Eain! cr wacht bei uieincm Gattcn. WasThust du hier, Brudcr? Schlummert cr? O Himmel!Was sagt die Bläss' uud jener Strom? uciu! nei» !Kein Blut ist's; was vergoss' er dcuu sein Blut?

Abel! was ist's? Wer that's? Er regt sich nicht,

Er athmct nicht! die Hand hängt in der meinenStarr, wie ein Stein! Grausamer Caiu! wasKamst du zu rechter Zeit nicht, ihn zu schützenBor der Gewalt? Wer ihn auch angcfallcn,

Du warst der Stärkere, konntest zwischen ihnUnd den Angreifer treten! Vater! Eva!

Adah! - kommt her! der Tod ist in der Welt!

(Zillah geht ab, nach den Eltern rufend.)

Cain.

(Allein.)

Und wer bracht' ihn herein? Ich, der den NamenDes Todes so gehaßt, daß der GedankeMein Leben schon vergiftet, eh' ich ihnGeschaut. Ich führt' ihn her, und gab anheimDen Bruder seinem kalten, stillen Kuß,

Als hatt' er ohne meinen Beistand nichtSein unerbittlich Recht behaupten können.

Endlich bin ich erwacht ein düstrer TraumHat mich berückt; doch er erwacht nie wieder !

(Adam, Cva, Adah uud Zillah trete» auf.)Adam.

Ein Wchgcschrei von Zillah führt mich her.

Was seh' ich? Es ist wahr! Mein Sohn! Mein Sohn!(Zu Eva:)

Weib, fleh der Schlange Werk und deines hier!