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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
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Wic holt er ist! die zarte» Wange» gleiche»

De» unter sie gestreute» RvsenblätternI» ihrer reinen Färbung.

Aval).

Auch die Lippen,

Wic schön geformt! Nein, tu darfst ihn nicht küsse»,Zuin mindesten jetzt nicht bald wird er erwachenSein Mittagsschlaf wird bald vorüber sein,

Doch Schade wär's, ihn früher aufznwecken.

Cain.

Wohl, du hast recht. Mein Herz bezwing' ich, bisDahin. Er schläft und lächelt! schlafe fort,lind lächle nur, du Kleiner! junger ErbeVon einer Welt, kaum älter! Schlaf' und lächle!

Dein sind die Tag' und Stunden, da erfreulichUnd schuldlos beides! Du brachst nicht die FruchtDu weißt nicht, daß du nackt! Naht denn die Zeit,Wo du für unbekannte Sünden büßest,

Die weder mein noch dein? Doch schlaf' nur jetzt!

Die Wang' erglüht in süßcrm Lächeln, überDen weißen Lidern bebt die lange WimperSo dunkel wie das Laub, das drüber wogt;

Halb offen, lacht das klare Blau darausHervor, obwol er schläft. Er träumt gewißWovon? vom Paradies? o träume fort,

Enterbter Knabe! 's ist ja nur ein Traum!

Dcun nie wirst du, noch deine Söhn' und VaterAuf dem verbotncn Ort der Freude wandeln '

Adah.

O Cain! flüstre nicht ob unserm SohnSolch schwcrmnthvollc Klagen um Vcrgang'ncs,

Was willst du jetzt das Paradies betrauern?

Laß uns ein neues gründen.