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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
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Dein süßliche» Geheul der SchmeicheleiI» Sang und Harfcnshiel, sclbstsücht'gem Fleh»Zu jenem Allgcwalt'gen, eben weilEr allgewaltig, doch aus Liebe nicht,

Aus Eigensucht und Angst.

Ad ah.

Die Allmacht ist

Auch stets Allgüte.

Luciscr.

War's in Eden so?

Ad ah.

Versuch' mich nicht mit Schönheit, Feind! der schönerDu als die Schlange, doch so falsch wie sie.

Luciscr.

So wahr! frag'deine Mutter: keimt sie nicht,

Was gut und bös?

Ad ah.

O, meine Mutter! duBrachst eine Frucht, verderblicher den Kindern,

Als wie dir selbst. Du hast doch deine JugendIm Paradies verlebt, in unschuldvvllcmUnd seligem Verkehr mit seligen Geistern.

Doch uns, die Kinder, fremd dem Paradies,

Umringen Geister, die des Herren WorteNachahmen, uns versuchen mit den eignenBegierigen, nie befriedigten Gedanken,

Wie dich die Schlang' umstrickt im glänzendsten,Harmlose», unbewachten Rausch des Glücks.

Gut heißen kann ich nicht den ewgcn Geist,

Der oor mir steht; ich kann ihn nicht verabscheu» !

Ich schau' auf ihn mit einer süßen Scheu,

Und flieh' doch nicht vor ihm: in seinem BlickLiegt eine Macht, die mein unstetes Auge-Auf seines heftet - - cs erbebt das Her;

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