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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Auf dem gewaltigen öden Throne sitzenUnd Welten schaffen, nm die EwigkeitZu mildern seinem uncrmcss'ncn SeinUnd seiner theilnahmloscir Einsamkeit.

Er Hanfe Welt auf Welt: er ist allein,

Ein gränzcnloscr, untilgbarer Herrscher.

Könnt' er sich selbst zermalmen, wär's die besteWohlthat, die er erwies; doch laß ihn herrschenUnd sich verdoppeln fort und fort im Elend!

Es fühlt der Geist doch mit dem Menschen gleich:Gemeinsam duldend, sind doch unsre Qualen,

Die unzählbaren, noch erträglich durchDas nncrschöpftc Mitgefühl von AllenMit Allen! Er jedoch ! trotz Hoheit elend,

So rastlos in dem Elend, muß fortanNur schaffen und nur wicdcrschaffcn

Ca in.

Du sprichst von Dingen, die mir längst im TraumVor'm Geiste schwebten: nie könnt' ich vereinenDas, was ich sah, mit dem, was ich gehört.

Mein Vater und die Mutter sprechen mir

Von Schlangen, Früchten, Bäume»: ich erblicke

Die Thore dcß, was sic ihr Eden nennen,

Bewacht von Cherubim mit Flammenschwertcrn,

Die sie und mich verjagt. Die Last fühl' ichDer steten Müh' des steten Sinnens schaueRings eine Welt, wo Nichts ich scheine, mitGedanken, die entstehn, als könnten sieBemeistern Alles; doch ich dacht' allein;

Dies Elend nannt' ich mein. Mein Vater istGebeugt; die Mutter hat den Trieb vergessen,

Der, auf Gefahr des ewigen Fluchs, erweckteIhr der Erkcnntniß Durst; mein Bruder istEin wackrer Hirtcnknab' und bringt zum Opfer