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Manfred.
Sich mich an!
Hicnicden altert mancher schon als JünglingUnd stirbt, eh' er die Mitteljahr' erreicht,
Und ohne daß ein blnt'gcr Krieg ihn raffte;
Der stirbt an Lust, — und der an Wissensdrang,
Den tödtct Sorge — jenen Ucbcrdruß —
Den wieder Krankheit — jenen Raserei —
Den ein verstörtes und gcbrochncs Herz. .
Denn letztrcs Ucbel rafft noch mehr dahin,
Als in dem Schicksalsbuch verzeichnet sind,
Wcil's vielerlei Gestalt und Namen trägt.
Sich mich an! Alles dies Hab' ich erduldet,
Und von dem Allen war' schon eins genug!
Drum staune nicht, daß, was ich bin, ich bin —
Nein lieber, daß ich je war, oder daß,
Da ich gewesen, noch auf Erden bin.
Abt.
Und dennoch höre mich —
M a n fr c d.
O Greis — ick aebte
Dein Alter, deinen Stand; für gut und frommHalt' ich dein Wort auch, doch cs ist umsonst.
Nenn's nicht verstockt — ja mehr um dcinethalbAls meincthalb möcht' ich mich dem GesprächFür jetzt entzieh». Und somit — lebe wohl!
(Manfred geht ab.)
Abt.
Das war' ein herrliches Geschöpf geworden !
Ans solcher Kraft ließ sich ein schönes GanzeErhabner Elemente bann und bilden,
Wenn weislich sic gemischt; so ist es nurEin grausenvollcs Chaos — Licht und Dunkel,
Und Geist und Erde — Leidenschaft und Reinheit,