Noch schnitt die Flut ein Schiff gcmuth,
Das Nachts muß untcrgchn.
Sechster Geist.
Ich Hause nur im nächt'gen Schattcugrau» :
Was martert mich dein Zauber, Licht zu schaun?
Siebenter Geist.
Den Stern, der dein Geschick dir spann,Beherrscht' ich, eh die Welt begann.
Ein Stern, so lieblich anzuschn,
Wie kaum noch um die Sonne gehn.
Frei und geregelt war sein Lauf,
Ein hold'rcr Stern ging nimmer auf.
Da kam die Zeit — und er ward bloßEin formcnloscr Feuerkloß,
Ein schweifender Komet, der NothUnd Fluch dem Universum droht.
Fort rollt er sonder Bahn und GleisMit eingeborncr Kraft und Fleiß,
Ein Mißgcbild, doch feurigklar,
Das Ungcthüm der Sterncnschaar.
Du, deß Geburt er lenkte schon,
Wurm, dem ich diene, doch mit Hohn —Gezwungen durch erborgte Kraft,
Die dich mir gibt in meine Haft,
Auf kurze Frist hierher gesandt,
Wo Geister, die dir mehr verwandt,
Ein Ding befragen, wie du hier —
Was willst du, Sohn des Staubs, von mir?
Die sieben Geister.
Meer, Erde, Luft, Nacht, Berge, Wind und SternUmgeben, Sohn des Staubes, willig dich,
Und ihre Geister lauschen dir als Herrn, —
Was willst du von uns, Menschenkind? — so sprich!