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War auch dir Lippe stumm: „Wir scheiden nicht!Fällt auch die Schaar und fliehn die Freunde hierScheit' ich vom Lebe» auch, nur nicht von dir!" —
Ein Wort, das seine Lippe kaum gesprochen,
Und in den Feind ist seine Schaar gebrochen,Gehorchend fühlt das Roß der Sporen Kraft,
Der Sabel blitzt, cs klirrt der Eiscnschaft;
Und drängt sic auch des Feindes Nebermacht,Verzweiflung trotzt, zum Kampfe neu entfacht,
Indes; der Strom sich schäumend färbt mit Blut,Roth wallte noch im Morgcnstrahl die Flut.
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Begeisternd, helfend und befehlend Allen,
Wo Feinde drängen oder Freunde fallen, "
Tönt Lara's Ruf, cs glänzt sein gutes Schwert,Erweckt noch Hoffnung, die er selbst entbehrt.
Nicht einer floh, da Flucht doch nur vergebens,
Und wer schon wich, fühlt neue Kraft des Lebens,Da noch vor ihres Führers Blick und HiebenDes Feindes Kühnste, Tapferste zerstieben.
Bald eng umringt, bald wieder ganz allein,
Bald ordnet er die Schaar, bald dringt er ein;
Sich schont er nicht. Die Kraft des Feindes sinkt,Jetzt gilt's> er hebt die Hand empor und winkt —Mas neigt des Helnies Fedcrbnsch sich jetzt —
Ein Pfeil hat plötzlich seine Brust verletzt!
Der lcidgc Wink gab seine Seite blos,
Den Arm des Stolzes lähmt des Todes Loos.
Wie rasch das Sicgcswort der Lippe schwand!
Wie kraftlos hängt die stolz crhobne Hand,
Die unbewußten Triebs das Schwert noch hält,