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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Als Kalcd dies gewahrte, sank sein Muth,

Als kenn' er dessen Sinn nur all zu gut;

Denn sein Gedächtniß ließ in Lara's WesenIhn mehr, als Andre je nur ahnten, lesen,

Da springt er vorwärts beide gehn und AlleEmpfinden jetzt sich einsam in der Halle.

So hatten sie an Lara's Blick gehangen,

So dies Ereigniß jedes Herz befangen,

Daß, als nicht mehr sein Schatten schwarz und langDer hohen Fackeln Glanz erhob im Gang,

Die Pulse flinker schlugen, wissend kaum,

Ob sic erwacht aus all zu schwerem Traum,

Der, wenn auch falsch, doch grausig uns erschreckt,Weil stets das Schlimme sich mit Wahrheit deckt.

Fort sind sie Ezzcli» nur blieb noch da,

Dcß Miene herrisch, düster um sich sah,

Lang weilt er nicht eh eine Stunde schwand,

Ging er hinweg und drückt noch Otho's Hand.

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Die Menge geht, der Schwärmer sucht die Rast,Der art'gc Wirth und der verbundne GastEilt müde dem gewohnten Lager zu,

Wo Freude ruht und Sorge seufzt nach Ruh,

Wo Jeder, müde von des Lebens Streit,

Sich wiegt in lieblicher Vergessenheit.

Hier ruht der Liebe Hoffnung, wie der Trug,

Des Hasses Wuth, der Ehrsucht eitler Lug,

Wo jeden Blick Vergessenheit umwindet,

Ein Grab das arggequältc Leben findet.

Was drückt des Schlummers Bett wol besser aus?Die Gruft der Nacht, das allgemeine Haus,