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haben, weil ich öfter Tadel erfuhr und für ihre Handlungen geradeso büßen mußte, als hätt' ich sie selber vollbracht. Immerhin! Ge-ricth ich wirklich auf den Irrweg unseliger Eitelkeit, mich selbst hin-znmalcn: so sind die Bilder, eben weil sie ungünstig, wahrscheinlichähnlich; wo nicht, so wird wol Keiner meiner Bekannten irre ge-leitet; die Andern aber aus ihrem Jrrthumc zu reißen, soll michnicht kümmern. Es ist mir gar nichts daran gelegen, daß Jemandsausgenommcn meine Freunde) den Autor für besser ansehc als seinePhantasicgemälde; doch kann ich nicht umhin, einige wunderlicheEinwendungen der heutigen Kritik überraschend, vielleicht auch un-terhaltend zu finde», indem ich verschicdne, gewiß weit verdienstlicherePoeten in dem chrenreichstcn Rufe, von allem Antheile an den Ge-brechen ihrer Charaktere frcigcsprochcn sehe, welche letztere indessennicht viel sittlicher sein dürften, als die meinigen. Verlohnte sich csaber der Mühe, diesen Eindrücken entgcgcnzuarbcitcn, so möchte esfür mich nicht ohne einigen Vortheil sein, daß ein Mann, welcher dieLust seiner Leser und seiner Freunde, der Dichter in allen Cirkelnund der Gott seines eigenen Kreises ist, mir erlaubt, mich hier undbei allen Gelegenheiten zu empfehlen als seinenAm 2. Jan. 1814.
treuesten und untcrthänigsten DienerG. S. Sgron.