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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Dort steht aus alter Zeit ein düstrer Thurm,

Fest wir ein Fort, von Steine» rings umruugeu,

Trotz bietend noch des Feindes Macht und Sturm;

Ihu hält, dem schon die Zinnen halb zersprungen,Zweitauscndjähr'ger Ephcn noch umschlungen,

Ein Kranz der Ewigkeit, als seinen StabHat er sich um Vergangnes stets geschwungen.

Was soll der mächtige Thurm? Was übergabMan ihm geheim? Was ist's? Ach! eines Weibes Grab.

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Was war sic, deren Grabmal ein Palast?

War keusch und hold sie? War sic werth, zu haltenBei einem König oder Römer Rast?

Gebar sie Helden, herrliche Gestalten,

Und Töchter, die der Mutter Reiz entfalten?

Wie lebte, liebt' und starb sic? Mochte dortFür sic die Achtung so bedeutend walten,

Wo nicht der niedern Todten Grabesort,

Daß man sic hier begrub, unsterblich fort und fort?

tot.

Mochk sie nur ihren Herrn zu lieben wagen,

Und nicht auch andre? Manche BuhlerinHat Rom aus alten Zeiten zu beklagen!

War sie Matrone von Cornelia's Sinn?

Glich sie Aegyptens leichter Königin?

War Tugend ihren Lüsten überlegen?

Zog sie des Herzens sanfte Seite hin?

Und mochte sie in Liebesschmerz sich regen?

Denn solcher Art zu sein, mag oft die Liebe pflegen.