Was ist Der Loh», den Dieses Leben giebt?
Eng sind des Geistes und Des Lebens Schranken,Wahrheit Die Perle, so Die Tiefe liebt;
Der Dinge Werth muß mit Der Mode schwanke»;
Die Meinung herrscht, wo ihre Nebel sanken,
Bis Recht und Unrecht gleich sinD an Gewicht,
Ein jeder bebt schon, wenn er Die GedankenEinmal ganz frei und nnverholen spricht,
Weil Freiheit Schuld — und dann auf Erden zu viel Licht.
Man ringt Jahr aus, Jahr ein in trägem Jammer,
Bis modernd einst Der Enkel wie der Ahn,
Stolz ans die Schmach, liegt in Der ToDtcnkammer.
Fort erbt sich Haß und angeborner WahnBeim Sklavcnoolk, Das auf Der KämpferbahnBiel lieber als für goldncn FrciheitstranmFür Ketten blutend will den Tod cmpfah»,
(Dem Fechter gleich in der Arena Raum,)
Wo ihre Sippschaft fiel, Gezweig oom selbe» Baum.
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Nicht von des Menschen Glauben sprecht ich, bleibeDer zwischen ihm und Gott, doch oon den Dinge»,
Die ihr erblickt im stündlichen Getreide,
Bom Joche, welches, doppelt zu umschlingen,
Die Tyrannei vermag uns anfzudringen;
Vom Machtgcbot Der Herrscher, die nur AffenVon dem sind, der einst, ihren Stolz zu zwingen,
Vom Thron gestürzt die Schlummernden, die Schlaffen, —Genug schon glorreich wär's, wenn er nur dies geschaffen!