O HeilaS, düstrer Rest entschwnndner Pracht!
Im Schutt unsterblich, groß wen» auch gesunken;
Wer führt uuu dein zerstreutes Volk und machtEs frei von langer Knechtschaft, freihcitstrunkcn?
Nicht deine Söhne, die als Helden prunken,
Sich stürzten in der Thermopylen Schluft,
Permögen anzuschüren diese» Funken —
Wer ist's, der ihren Heldengeist beruft,
Schweift an Enrotas Strand und weckt ihn ans der Gruft?
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Du Frciheitsgcist, als tu aus Phyle'S HöhnDen Thrasybul mit seinem Heer umschwebt,
Ward dir nicht Ahnung von dem Lcidgestöhn,
Das jetzt die Ebnen Attikas nmbcbt?
Wenn keiner auch der dreißig Herrscher lebt,
Regiert doch jeder Wicht in deinem Staat;
Es schmäht dein Sohn, statt daß er sich erhebt,
Er zittert, wenn des Türken Peitsche naht,
Ein Knecht sein Lebelang, entmannt in Wort und That.
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Nichts blieb, wie's war, als nur die Form allein,
In jedem Auge scheint die Glut zu künden,
Verlorne Freiheit ziehe wieder ein,
Die stets aufs Neu die Herzen muß entzünden.
Und mancher möchte gern den Traum ergründen,
Der ihm der Väter Erbe naher bringt.
Möchk ihnen fremde Hülfe sich verbünden,
Da keiner selber auf die Feinde dringt,
Ob auch ihr Name stets im Buch der Schande klingt.