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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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34 .

Epirns Gränze weicht, die Berge schwinde»;

Das Auge matt vom steten Schauen, ruhtVoll Freuden auf den holden Thalgcwinden,

Die prangend hüllt des Frühlings frische Bluth :

Der Ebne Reize leihend, rauscht die FlutDes Stromes durch der Fläche breite Stelle.

Das Ufer nimmt der Wald in seine Hut:

Dcß Schatten tanzen auf der klaren Welle,

Wenn sie nicht schlummern sanft in heiliger MondeShclle.

33 .

Die Sonne sank weit hinter'm Tvmerit,

Der stolze Laos hallte tobend wieder,

Gewohnte Nacht umschattet Harold's Tritt,

Der eben stieg das schroffe Thal hernieder.Aufschlagend die gesenkten Augcnlicdcr,

Erglänzten vor ihm, Meteoren gleich,

Von Tcpalcn der Minarctc Glieder;

Er hört von fern der Krieger Waffenstrcich,

Indes! die Luft das Thal dnrchwallt an Seufzern reich.

5 «.

Des heiligen HarcmS stillem Thurm vorbei,Gewahrt er unter wcitgcwölbtcm Thor,

Dasi hier des mächtigen Häuptlings Wohnung sei,Dcß hohem Stand ein Jeder lauscht empor,

Wo er die höchste Pracht als Sitz erkor,

Indes die Seinen sich geschäftig regen,

Der Sclavcn, Krieger und Eunuchen Chor:

Drin des Palast's, des Fortes draußen wegenIst hier für jedes Volk ein Sammelplatz gelegen.