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Und du, mein Freund! — da mir vergeblich KlugenDen Busen schwellt und in mein Lied sich mischt —O lagst dn mit den Tapfer» hier erschlagen,
So hätte Stolz des Freundes Leid verwischt!
Ach! daß im Tod kein Lorbeer dich erfrischt,
Du blutlos liegst bei todtcn Kriegessöhnen,
Dein Nam' in Allen, außer mir, erlischt,
Jndcß manch Niedern Lorbcerzwcigc kröne»;
Was hast denn du gethan, um solchem Tod zu sröhnen?
92 .
Am frühsten kannt', am meisten liebt' ich dich,
Da für dies -Herz nichts Werthcrcs je gelebt;
Ob jede Hoffnung anch mit dir entwich,
Sei doch dein Bild in meinen Traum gewebt,
Sei dein die Thränc, die im Auge bebt,
So oft der Tag mit neuer Qual entglommen,
Und Phantasie dein blutlos Grab umschwebt,
Vis heim ich kehre, von wo ich hcrgckommen,
Tod den Beweinten wie den Weinenden genommen.
93 .
Dies ist ein Stück von Harold's Pilgerfahrt! —Wer ungern aus das Weitere verzichtet,
Dem sei's in künftigen Blättern offenbart,
Wenn, der dies schrieb, noch fürder cs gedichtet.
Jst's schon zn viel? — Nur nicht zu streng gerichtet!Geduld! Nach fernen Ländern geht sein Ziel;
Das Land zn schildern halt er sich verpflichtet,
Wo manches Denkmal im erhabnen Stil,
Eh Gricch' und Griechcnkunst Barbarenhaud verfiel.