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Nun schönes Cadiz, lebe wohl ans lange!
Wer möchte Lob nicht deinem Wall oerlcihn?Dn wolltest in dem wechsclvollen DrangeDie Erste frei, bedrückt die Letzte sein.
Und fand sich's auch in rauhen Streiterei»,Daß spanisch Blut durch deine Straßen rann,So war's gewiß Verräthcrblut allein,
Da Alles edel, was nicht Edelmann;
Die Ritterschaft nur legt des Siegers Ketten an.
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So seltsam ist der Spanier in der Thal,
Er ficht für Freiheit, der doch selbst nicht frei;
Ein Herrnlos Volk schirmt einen stechen Staat!
Entflicht das Haupt, eilt der Vasall herbei,
Treu selbst den Sclaven der Verrätherei.
Vernarrt ins Land, in welchem er geboren,
Zeigt Stolz die Bahn ihm, wo die Freiheit sei;
Der oft znrückgcdrangt den Kampf verloren,
Hat „bis anfs Messer Krieg" znm Fcldgcschrei erkoren
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Wer noch genauer Spanien möchte kennen,
Der lese, was geschchn im blnt'gcn Streit:
Wozu mir irgend Rache läßt entbrennen,
Der Spanier ist zn jeder That bereit;
Das blanke Schwert, der Dolch sind nimmer weit,Ihm ist im Kriege jede Waffe gnt —
So schirmt er Weib und Schwester jederzeit!
So läßt er strömen des Bedrückers Blut!
So rächt er sich am Feind in rcneloser Wuth!