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Sinkt Jugend, Stolz und Kühnheit denn hinab,
Des blutigen Häuptlings freche Macht zu schwellen?
Ist keine Granzc zwischen Joch und Grab,
Und zwischen Spaniens Raub und Fall zu stellen?
Und kann die Macht, draus Furcht und Andacht quellen,Abhclfcn nicht, wann der Bedrängte spricht?
Soll der Verzweiflung Muth in Nichts zerschelle»,
Hilft kluger Rath und treue Bürgerpflicht,
Das Männcrhcrz don Stahl, der Jugend Feuer nicht?
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Ist darum Spaniens Mädchen denn erwacht,
Daß sie, die Laute hängend an die Weide,
Kriegslicdcr singt und denkt nur an die Schlacht,
Ja ganz cntwcibt, den Panzer wählt zum Kleide?
Der jeder Wunde Schatten ward zum Leide,
Die schon erschreckt war von der Eule Schrein,
Ihr ist das Bajonnct jetzt -Augenweide,
Sic eilt durch warmer Leichen dichte Rcihn, _
Im Schritt Mincrvcn gleich, wo Mars selbst fühlte Pein.
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Ihr horcht erstaunt? — wenn sie euch erst gelachtIn mildrer Zeit, würd' euch der Athcm stocken;
Ihr Auge schwärzer als des Schleiers Nacht!
Und ihre holde Stimme, rein wie Glocken!
Kein Maler malt die Pracht der langen Locken,
Die schönen Glieder! O ihr glaubet nicht,
Daß sic dor Saragossa unerschrockenHohn dem Gorgoncnblick des Todes spricht,
Und, als die Erste, sich des Ruhmes Bahnen bricht.