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Wer aber eingetrcten in die Stadt,
Die ach! von fern so göttlich scheint zn sein,
Ist bald darin des Manderns müd' und satt.
Dem fremde» Auge macht es wahre Pein,
Wie hier Palast und Hütt' in gleichem Schein,
Wie Bürger hier in Staub und Schmutz versanken.
Kein cinz'ger Stand trägt hier sich nett und rein,
Für saubre Wäsche hat kein Mensch Gedanken;
Sticht Kamm noch Wasser hält Aegyptens Plag' in Schranken.
l8.
Armselig Volk ans edlem Grund geboren!Warum Natur die Wunder so verpraßt!
Seht Cintra's Eden, wie zur Lust erkoren,
Bon Berg und Thal in bunter Reih' umfaßt!Ach! daß doch Pinsel nicht und Feder paßt,Nur halb zn schildern, was die Augen schauen,Sv hehr, baß selbst des Barden Lied erblaßt,Das der erstaunten Welt mit hcil'gcm GranenElysiums Thor erschließt voll wunderbarer Auen.
in.
Der starre Fels, mit Klöstern rings bekränzt,
Die steile Schlucht, mit weißem Kork verbrämt,
Der Berg, wo branngedörrtcs Moos erglänzt,lind >vo sich sonnenlos die Stande grämt,
Des Meeres Blau, das Alles cingerähmt,
Die Goldorangen in den grünen Zweigen,
Der Strom, in's Thal sich stürzend »»gezähmt,
Hier hoher Wein, dort Weiden, die sich neigen:
Will uns in Einem Bild der Schönheit Wechsel zeigen.