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Kaiser Otto der Große
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Folkmar von Köln. Bruns Verdienste.

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statte wallfahrteten. Schon im folgenden Jahre stürzte das beschei-dene Gotteshaus ein und wurde von seinem Nachfolger stattlicherwieder aufgebaut.') Unter den Leidtragenden, denen sich auch dieBischöfe von Trier und Lüttich anschlossen, auch dieser ein JüngerBruns und in seinem Geiste wirksam/) ragte besonders der DiaconusFolkmar oder Poppo hervor, der unter allen Geistlichen der KölnerKirche dem Verstorbenen am nächsten gestanden, als Helfer in allenGeschäften, und ihn in seiner Abwesenheit vertreten hatte. Ihn be-trachtete man daher im voraus als seinen Nachfolger, wie er es baldauch in Wirklichkeit wurde/)

Brun stand bei seinem Tode erst in seinem einundvierzigstenLebensjahre, Köln hatte sich nur zwölf Jahre hindurch seiner erz-bischöflichen Leitung zu erfreuen gehabt. So kurz die Dauer seinesöffentlichen Wirkens gewesen war, das allerdings ungemein früh be-gann, so eingreifend und erfolgreich erschien dasselbe nach den ver-schiedensten Seiten hin. Die überaus zahlreichen Urkunden, die Ottoauf Bitten seines geliebten Bruders erließ/) zeugen von dem großenEinfluß, den dieser, zumal seit dem ersten italienischen Zuge, auf alleStaatsgeschäfte erworben hatte. Ihn befestigte vor allem die zuver-lässige Haltung, welche Brun in den Wirren des durch Liudolf undKonrad geschürten Bürgerkrieges einnahm, eine Haltung, in der erjedoch die Achtung auch der andern Partei sich vollkommen zu be-wahren wußte. Wie er sich durch das hohe Zutrauen, das ihm vonallen Seiten entgegengebracht wurde, als geeigneter Vermittler zwischenBruder und Neffen bewährte, so hatte er auch zwischen den haderndenParteien in Lothringen und andrerseits zwischen dem westfränkischenKönigshause und der Familie Hugos des Großen zu vermitteln. Ihm,dem Erzbischöfe, konnte der König die weltliche Vertretung seiner

villieus äs Rinbs äs ^.seba äs Ransels äs Rulisbovs äs 8ulpxs äsRuningisäorp pro expsnsis pauperum unusquisgus äabit inaiär. I sili-ginis inaiär. I piss st tres soliäos (iVIanusor. boruss. 4" 234 zu Berlin).

') Irans!. 8. ölauriui (ölabillon ^eta sass. V, 336) s. 3: gui (Rrnno)sorpors extra inuros urbis sesunäui» ässiäsrium voräis sui rseouäitusin oratoriolo sanstorum Rantalsonis Oosmas as Oamiani ineäiooruin äo-inini loeum gusin vivsns eoluit inortuus ornabat. Rrat autsm oratoriolumpro tensra novsllas sonversationis inkantia angustum st magnis msritisinnAni prassulis impar. Ruit srgo solotsnus , . st sui ruina osea-sionsin säitioris Isbrisas praebuit, vql. Rauäss Lolonias (Rosbinsr RontssIV, 466).

2) Vgl. oben S. 302 A. 1; 374 A. I; VitaLaläsrisiRsoäisns. e. 18: Rvs-raelus spiseopus . ., (pu priinus in bas urbs stuäiuin st rsÜAionsininieiavit.

ch RuotAsr. s. 46: Rvlemarus mvinorabilis probitatis st inäustriasäiaeonus ao pruäsns Läslisqus buius sanstse asselssias protus stieonomus; in dem Testamente Ropo genannt. Ihm widmete Rnotger seinLeben Bruns. lieber seine Nachfolge s. ^on. Oolon., Rambsrti, Oontinj Rs^in.965 ; ü'kistmar. II s. 16: Imperator autsm Iraterua elaäs turbatus, gVol-moro siusäsm tamiliari eapsliano ob amorem eins spiseopatum st animseuram Läslitsr oommsnäavit.

Ü In mindestens 36 Urk. vom 22. Juni 942 (s. oben S. 126 A. 4) biszum 2. Juni 964, die sich fast auf alle Theile des Reiches beziehen, kommtBrun als Fiirbitter vor.