Benedict V. in Hamburg.
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jetzt Magdeburg, Halberstadt, Quedlinburg, das von Herzog Hermanngestiftete St. Michaelskloster zu Lüneburg und andre Qrte sich solcherSegen verleihenden Gaben rühmen.
Aber auch Gefangene, die freilich nicht in prunkendem Triumph-zuge vorgestellt wurden, legten Zeugnis von den kaiserlichen Siegenab. Im Gefolge Adaldags gieng der abgesetzte Papst Benedict indie ihm bestimmte Verbannung nach Hamburg?) Er wurde vondem Erzbischöfe in durchaus würdiger und ehrenvoller Weise behandelt,wie es seine frühere Stellung mit sich brachte und die persönlicheHochachtung, die er sich durch seinen frommen Wandel und seine Ge-lehrsamkeit erwarb. Liüwizo, der nachmalige Erzbischof, blieb ihmbis zu seinem Tode, der am 5. Juli eines der nächsten Jahre er-folgte?) ein treuer Genosse. Benedicts Gebeine ließ später Otto III.aus der Bremer Domkirche, wo sie zuerst beigcsetzt waren, durch seinenCaplan Razo nach Rom bringen?) wie jener es bei seinen Lebzeitengewünscht hatte, denn seiner Weissagung nach sollte jene Gegendfeindlicher Verwüstung anheimfallen und nicht eher Ruhe und Friedenfinden, bevor er nicht selbst in seine Heimat zurückgekehrt sei. Wermöchte hier die tiefe Sehnsucht des armen Verbannten aus rauhemNordcu nach dem sonnigen Tiberufer nicht Mitempfinden?
Die Kaiserin Adelheid führte, als sie ihren Gemahl nach Frankenund Sachsen begleitete, zwei' Töchter ihres früheren TodfeindesBerengar, Gisla und Rozala, mit sich, die, mit ihren Eltern zuS. Leo in Gefangenschaft gerathen, am deutschen Hofe in einer ihrem
9 Vlolloarüi ann. 065: Loneäietuin . . abcknxit ssouin st in Laxoniamäirsxit; Lsnsäisti Lvron. s. 37: Imperator vsro in sxilio transmissnspontilex in 8axonio partidns; Osrbsrt! Xsta eone. Lsm. s. 28: psr-pstuoczns sxilio in Osrmaniain äirigit; ^Vun. ^Itali. 964: Lsnoclietns papaXciaiclago Ilainmadnrgsnsi spiseopo sommittitur; Lontin. Ilkgin. 965;^nn. Hilcissk. 963: Lensclistus papa . . ^äaläago ardnspisoopo som-missus in 8axoniamcp>s äeckuctns illiaizus vitam llnivit; ll'vistm. Odroo.II e. 18. 22; ^ckaini Kesta Rammav. eesl. pont. II s. 19: arslliepiseopusvsro magno eum vonors ästinuit nsgns acl obitrnn eins.
Ebd. : eum iarn Homanis posssntidus ad eassars rsstitni cksbsrst,apuä üammavurg in pass czniovit. Transitus eins qnarto Xnnas Inliiaontigisss clssaribitnr. Seinen Todestag hat auch das Xsorol. VVsissenvurg.(Losllmsr Vontss III, 312), Llagllsbnrg. (Sieue Mittheil, des thür. sächs.Alterthumsvereins X, 2621, Hrsmsnss (Baterländ. Archiv für Niedersachsen,1835, S. 296). Sein Todesjahr steht nicht fest: wenn auch die 2 z.nn. Weltall.964 sagen panlo post inoritur, so kann doch sein Ende jedenfalls noch nicht indas I. 965 gesetzt werden, denn die Worte Liävizos bei Thietmar (VI a. 53):Unis cluin vixit stncliosus aällssi, ebenso wie die Adams (II e. I0>: apuclnos in sanata sonvorsations vivsus aliosgus sansts vivers ciosens lassenauf einen längeren Aufenthalt schließen.
? TInstmari Olnou. IV o. 40: enmgus ackllna aguilonaris Iraso parsoptata paes ganäsrst: Hie, in^uit, Iragils aorpns rnsnin äsvst rssolvi;st post Vasa omnis ista regio gsntili glaäio ckssolanäa ksrisgus inlrabi-tancla rslinguitur, st ants translationsm msam non viclsdit inäigenapaesm Lrinam. (jnanciosumgus vsro clorni rssiüeo, apostoliea intsresssionspaganos gnissssrs spsro. — Die Zeit dieser Uebertragung hat L. Giesebrecht(Wend. Gesch. I, 195 A. 2) richtig bestimmt als zwischen 983 und 988 fallend.