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Kaiser Otto der Große
Entstehung
Seite
323
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Otto in Sachsen. Stiftung von Hadmersleben. 323

Wilhelm in den übrigen Gebieten, nebst der Erziehung des jungenKönigs.

Von Achen wandte sich Otto noch einmal nach Sachsen zurück.')Auf dem Wege dorthin finden wir ihn am 29. Mai bereits in derPfalz Ingelheim, wo er, von Adelheid und Wilhelm begleitet, demMainzer Probste Theoderich, seinem Vertrauten, eine dem Lantbertund Megingoz gerichtlich abgesprochene Besitzung bei Kreuznachschenkte. 3) Den Juni und Juli hindurch verweilte er in der Heimatund sah hier auch in Quedlinburg seine ehrwürdige Mutter wieder/)die durch ihn mehrere bisher zu ihrer Leibzucht gehörige Besitzungendem Servatiuskloster schenken ließ. Ueber diese Verleihung, sowieüber einige andre, namentlich die Stiftung des Nonnenklosters Had-mersleben durch Bischof Bernhard von Halberstadt, wurden zu Wall-hausen im Namen des jungen Königs Otto bereits Urkunden aus-gefertigt. Die Verwaltung Sachsens und die so wichtige Grenzhut

Ruotgsv. o. 41: Runs avokispisoopis patruo Iratrigus sommsn-«latuin sustoüiarn regni sisalpini rsligusrat iinpsvator, proksotuvusRomain; Oontin. Regin. 961: lüiurn Wiliiirslmo aroüispiseoxo tusnäumet nutrisnüum eommisit; Riuüpranci. List. Ott. e. 2: sum in 8axoniaclsrsliguit; Vita Nalrtü. reg. post. o. 2>: eommsnäans rsgnum st

Ottonsin parvum ülium suum piss matri st areüispiseopo VViilielmo. DerXnnaiista 8axo a. 983 <88. VI, 631) erzählt ein Geschichtchen von der über-mäßigen Strenge Bruns gegen Otto II. (buno ctnrn patruus suus Lruno . .a primis inlantis annis sciuoans magna äisoiplina eoüereerst ste), daswohl um so mehr des Grundes entbehrt, als Wilhelm die Erziehung Ottosgeleitet zu haben scheint, ähnlich die Xnn. Raiici. 983 <88. XVI, 64), dievon Brun bemerken: tuno tsinporis rsgnum uns suin pusro proouravit. Ineiner llrk. des Grafen Sigfrid von Lützelburg vom 17. April 963 heißt es:perrsxit all eiomnum Rruuvnsm aroiiispisoopum, lratrsm viel, impsratorisOttonis, gui tuno prinsipatuin totius rsgni post ipsuin tsnsbat (BeyerMittelrhein. Urkb. I, 271); Ossta spiseop. Oamsrao. I s. 81: Rrunonsmtune tsinporis monareinam rsgui suü Iratrs tsnsntsin. Vgl- S. 225 A. 3.

2) Oontin. Regin. 961: Oräinsto vsro üiio pater in 8axoniam

reciiens.

Beyer Mittelrheiu. Urkb. I, 267 (8t. 288): psr pstitionsm nostrsüilsets ooniugis .-XcisUrsiäo atgus interventu IViliiüsImi s. Nogonoisnsisaseelssis vsnsradiiis aroiiispisoopi und zwar euiclain nodis aämoclum lami-liari noinins Ulrsocisrieo prslats asoelssis prsposito.

9 S. die Urk. aus Briiggeu an der Leine vom 7. Juni, aus Quedlinburgvom 15. und aus Siptenfeld vom 17. Juli (8t. 289291), die erste für B.Landward von Minden, die zweite für Quedlinburg psr intsrvsntum üomiusviäsi. st nostrs inatris rsgins Nalrtlrilciis (v. lisinsinann Ooä. Anstalt. I,22). Die letztere ist der Schrift nach, die eher dem 11. Jahrh. anzugehörenscheint, verdächtig und hat ein ungewöhnliches Monogramm und Recognitions-zeichen. Ausfällig ist auch im Eingänge das äivina ciispsnsants olsrnsutia.

v. Ilsinsnrann Ooä. Xniralt. I, 24, 8t. 547: psr intsrvsntumäomnas st nostras avias rsginas Nalitlüiäis, im Inhalte mit 8t. 290 völligübereinstimmend. Zu dieser ersten datierten Urk. Ottos II. kommen noch drei un-datierte aus IVaiaimson, alle drei von Liudolf geschrieben, aber vissm IVilii-ksiini areüicap., während jene a<1 v. Rrunonis arsk. ausgefertigt ist und alledrei Otto I. fälschlich als Kaiser bezeichnend, zwei für Gernrode (v. lisinsinann I,24. 25), eine für Hadmersleben (Forsch. XV, 371, 8t. 548 550). Wintersucht die letztere Urk. dadurch zu retten, daß er eine spätere Vollziehung (nachOttos Kaiserkrönung) vermutet; vielleicht hat eine spätere Ueberarbeitung auf

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