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Kaiser Otto der Große
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Zusammenkunft zu Comvieane. Lothar in Köln 959.

len.Diese Blutsverwandten," sv iaat ein Zeitgenosse, 0i>femdlicher Gesinnung entzweit, bildeten ein l vielwerk für ihre gie-rigen Mannen, die, nur auf den Gewinn ' v ?e;o und Gut bedacht,weder dem einen noch dem andern Thein Treue erwiesen. Denn wodie Fürsten eines Landes von Habsucht erfüllt sind, hoffen die Armenumsonst auf die Segnungen des Friedens."

Da man für diesmal nicht zum Ziele gelangt war, so kam derErzbischof zu Anfang des Jahres 959 abermals nach Westfrancienund traf zu Compiegne, der alten karolingischen Pfalz, mit derKönigin Witwe und seinen Neffen zusammen, welche um en > inBurgund von dem jungen Könige in Besitz genommene 2 enhaderten?) Auch jetzt erfolgte noch keine volle Einigung und .anvertrug sich nur über einen durch gegenseitige Geiseln verbürgtenWaffenstillstand bis auf eine neue Versammlung. Lothar setzte seineHoffnung ganz und gar auf den Oheim, mit dem er in Begleitungseiner Mutter zu Köln das Osterfest (26. Merz) begieng Brun ließsich von ihm Sicherheiten in Bezug auf Lothringen geben, ^) dennder Dank, welchen der junge König ihm schuldig geworden war, ge-wahrte nur eine schwache Bürgschaft gegen die Wiederkehr von Er-oberungsgelüsten, wie sie einst auch sein Vater Ludwig verfolgt hatte.Daher suchte man die lothringischen Bisthümer gern auch in beson-ders zuverlässige Hände zu legen?) Mit Geschenken entließ er ihnsodann nach Laon.

Bevor Brnn sich weiter den westfrünkischen Angelegenheiten wid-men konnte, gaben ihm die Lothringer selbst, welche Reginars Be-strafung noch nicht hinlänglich abgeschreckt hatte, vollauf zu thun.Unter der Führung des listigen Grafen Jmmo, der einst Otto sowesentliche Dienste gegen Giselbert geleistet und auch in Bruns Rathbisher eine hervorragende Stellung eingenommen hattet) fielen sieznm Theil von ihm ab. Den nächsten Anlaß gab der Befehl zurZerstörung einiger neuerbauter Burgen, woran sich die Befürchtung

9 Dranslatio 8. I'atroeli (88. IV, 280): Lrnno . . ad Ottono inr-psratoro . . ir> ll-uAclunsnsein Oallirnn inissus est, nobis in tempore ipso,populo illius provlntiao pvno sorvo, udi clivsrsae voluntatss eiviunräistraetaeffus lnernnt sententias; veile suum ouigue; nee eonsilns soiuinet stuäiis, sscl .um is etiarn ciissiüsbant et eastris. Illie srZo cknorumsororum eins iilü summa rorum potiebantur. IIü propinqni intsr se 6te.

^) Ebd. 959: äiseoräantibus pro guidnsäam eastris, c>uas rox ldollia-rius ex lZurAunclia roeoperat.

Ebd.: Datagus illi «oeuritats äs rsAno I-otbarlsnss et c^uibusclamaeesptis ad avuneulo üonis I.auäunum revertitur.

Widrich (Vita 8. Oerarcli o. 3), ein allerdings späterer Schriftsteller,sagt von Brun in Bezug aus das 962 erledigte Bisthnin Toul: Is vsi-o . .eorum lamentationi eonclolens, ipsamgus urbsm, Vranoias reAno eonLnem,Romano nuperrime acliunetam imperio porpenäens summa insntis auA6-datur sollieituciine; Ruotgor. e. 37: I»e vero ante omiiia proviclo ususest mocleramine cliseretionis, nt pro gualitate loeoruin et tomporum inpraolations pastorum acl sapientissimi irnperatoris nostri iinpsrinincloininiei gre^is paei st tranguillitati eonsulerot.

0 Ebd.: suaüente quocdnn Immons, gui eins priclom eonsiliariusextitorat. Vgl. oben S. 87 A. 2.