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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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293
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Gra' Neginar Langhals. B'^ ' Uc- Lb L- 293

»)ie Heimkehr der beiden ..ru aus iürem westfränkischen

Zufluchtsorte steht zweifellos im Mnmenhange mit der Leitung,welche Erzbischof Brun stets oeu Angelegenheiten dieses Reiches wieLothringens angedeihen ließ. In letzterem machte der frühere Bundes-genösse gegen Konrad, Graf Reginar der Langhals, ihm viel zischaffen. Sein rücksichtsloser Trotz und übermütiges Gebaren entsprang vielleicht dem Misvergnügcn darüber, daß nicht ihm, vemNeffen Giselberts, die herzogliche Würde zu Thei. gewordendas Bisthum Lüttich hatte er nach ^er ungesetzlichen PntriPmn-Rathers seinen ihm ganz ergebenen Verwandteund schaltete nun hier in der gewaltsamsten S- ll'

das Asylrecht der Kirchen nicht achtete und Goti v >

gelage entweihte. Zu seinen Günstlingen gehörte ein ....amster um.Abt des kürzlich von Wicbert gestifteten Klosters Gemblour: ilmeinen ebenso frommen als begehrlichen Mann, drängte er auf wider-rechtliche Weise den Mönchen von Lobbes zuerst als Probst, dann alsAbt auf, trotz der Prügel, die Erluin von ihnen zu wiederholtenMalen empfieng. Endlich, nachdem er die meisten der widerspenstigenBrüder aus dem Kloster getrieben, überfielen ihn drei von diesenaus Rache und beraubten ihn am 20. October des Augenlichtes undeines Theiles seiner Zunge, so daß er als ein elender Krüppel nachGembloux zurückgeschafft werden mußte. 2 )

Während Reginars Schützling ein so grauses, wiewohl nichtganz unverschuldetes Loos traf, wurde er selbst wegen seiner Gewalt-thaten, zuinal gegen Kirchen, von Bruno angegriffen und mit ihmein Theil der Lothringer. Um so ungehaltener mochte der großeErzbischof auf den Grafen sein, als er diesem die Einsetzung Baldrichseinst nur für die eidliche Verpflichtung zu unbedingtem Gehorsame

Lrunovio. I, 764): II d>'on. ^pril. Uobsrtrw eomes dedit Ualtüsin oum60 msnsis tiatrjbrw; dlsorol. inesrtum (Neue Mittheil. VIII e, 86), vgl.Wedekind Roten II, 70.

9 Voleuini dosts abdat. Uobiens. 0 . 26 (88 IV, 67): Is (so.Laldriorw) avuneulnm suum IInAinernm unios eolskat, (>ro so guodsnin in opiosopatu ndipiocsndo ills ninrimuin iuverat. Veral. obenS. 233 A. 2. ^

h Volonini dost» klüdat. Uodivns. e. 26 mit dem Schlüsse gnod pras-vidsrs ants dsdnsrat snnns, dsviinavit dsdilis st oxoonlnttw, danach, aberin entgegengesetzter Auffassung Sigibert in den doota adkat dsmdlaesiw.0 . 1315, wo es von Erluin heißt, daß er oinAniari amisitii! oonksdersluserat lia^insro somit!, <^ui od prossritatsm evrporis so nominabaturUoi>b>c:o>Iu8. c>ui nodilitats st potsutia olnrus, tuno temporio prinsinal>g.turIlLNinoon8ibu8. Hier wird auch der Zeitpunkt genau angegeben (88. VIII.532), bestätigt durch ^.nn. ü,anbiei>8. 057 (dsod.): Ilsilninus abba.8 dsm-dlaosnbi.? gtzlzatia I,odien8i adutsn8, sxos.seatur. Die Chronik SigibertSsetzt dafür minder richtig 058 (88. VI, 350. 301). lieber seinen Ausgang2t.nn. Unudioiw. 063: 8anotu8 lVibsrtus Inndator deml)ls.oon8i3 oosnodii,apud dorriinm, udi dso militnbnt, obiit; eorpns siuo dsmblans rsla-tum S8t

^1 Vlodonrdi nun. 057: LsIIorum tnmnltu8 NAitautur iuter Lrnnonsm . .st UnAsnarium somitsm sstsrosgus I.otliarisusss.