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Kaiser Otto der Große
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Magdeburger Pläne 955.

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und nur durch fernere Schenkungen an das Magdeburger Morizklostervorbereitet wurde.Insofern erfuhr jedoch seine ursprüngliche Absichtin den nächsten Jahren eine wichtige Wandelung, als der König, stattder Verlegung Halberstadts nach Magdeburg, vielmehr die Errichtungeines neuen Erzbisthums an letzterem Orte beschloß. Wenn er hie-durch, wie es scheint, das Widerstreben Wilhelms überwand, so erweckteer sich dafür an dem Bischöfe Bernhard von Halberstadt einen hart-näckigen Gegner.2) Spätere Fabeleien lassen sogar den Bischof durchden König zu Quedlinburg gefangen setzen, um seinen Trotz zu beugen.Er aber soll durch Verhängung des Bannes alsdann vielmehr Ottozur Kirchenbnße gezwungen haben.

Wir wissen nicht, wo der König den friedlichen Winter verlebte,der auf dies unruhvolle und vielbewegte Jahr folgte.

Z llliietnmri Ollron. II e. 5: (juieguiä in prsäiis vel rebuo in aliisperinisso eontrnxit in tempore, totnin Iroo äeo militigne eins lilaurieioeoneessit Iiereäi.

2) 'Illietinuri Olii'on. II v. 5 (vgl. e. 14): Idi etiamspisoopg.tumIs.eereeonstus, apuä Ilornsräum sanetae Ilsiverstiltensis gsoolesiss sntistitemseptimum, in euius äioossi urbs pretsts iseet. gusmäiu vixit impstrsrsnon potuit. Thietmar setzt diesen Widerspruch hier jedenfalls in einen znfrühen Zeitpunkt: das Schweigen Wilhelms beweist, daß Bernhard gegen einebloße Verlegung seines Sitzes nebst Erhebung zum Erzbisthume nichts einzu-wenden gehabt hätte. Thietmar folgen die 6ests spiseop. Ilslbeistsä. (88.XXIII, 83>, die jedoch hinznfügen: unäs eoism impsrstor ipsum non estveritns esptivgre et in t^uiileimZlledureli eareeris eustoclia msneipsre ste.,eine zur Verherrlichung des Bischofs erfundene Fabel, welche die MagdeburgerSchöppenchronik (S. 48. Janicke) wiederholt.

Jabrb, d. deutschen Gesch. Tümmler. Otto der Große.

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