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Die Ungern vor Lobbes und Kamerik 954.
und soll sogar einige der Räuber bekehrt habend) Die Mönche vonLobbes schlossen durch den Bruder Hucbert für Zahlung von 200Schillingen einen Vertrag mit ihnen zu ihrer Sicherstellung, wurdenaber dennoch am 2. April von ihnen eingeschlossen und hart bedrängt?)bis ein starker Platzregen, der die Bogensehnen der Heiden schlaffmachte, sie zum eiligen Abzüge bewogt) und überdies die Kirchengegen das angelegte Feuer schützte. Obgleich sie manches an Kostbar-keiten, sowie eine Anzahl von Gefangenen mit sich fortführten, sohatten doch die Brüder von Lobbes Ursache, jährlich ihren Schutz-patronen Ursmar und Erwin am 2. April einen Gedenktag zurErinnerung an ihre Rettung zu feiern. Weiter nach Südwesten vor-dringend über Liessies (bei Avesnes), das gleichfalls heimgesuchtwurdet) standen die Ungern schon am 6. April vor Kamerik, dasder königstreue Bischof Fulbert nach Möglichkeit gegen sie befestigthatte. Drei Tage lang stürmten sie vergeblich, indem nur die offenenVorstädte von ihnen verbrannt werden konnten, und zogen sich dannin ihre Gezelte an der Schelde zurück. Der Tod eines Verwandtenaber, der von den Städtern abgeschnitten und dessen Haupt auf einenSpieß gepflanzt wurde, entflammte ihren Führer Bultzu, °) der ver-geblich einen Austausch anbot,H zu neuer Wut, und wenn es ihmauch nicht gelang, die Stadt vollständig einzunehmen, so fiel doch
0 8iKsbsrti Vita IVivdsrti e. 14 (88. VIII, 514): linearis si'Ao stsunäo et reäennäo per vionm Osmmslaesnssm transenntidus, oeenrrit viräsi IViebertus . . tantnm ^laäio vsrbi äsi aooinetns . . diso ässtitit illisiäolatrias spnreitia soräsntibus panäsrs liäsi äogmata . . äouse alchuossorum a rsguo äiaboli adstraxit.
2) Ausführlich Folkuin (Olssta abdat. l,obisns. e. 25), der von derStreitmacht des Landes bemerkt: lanäata illa st vnnetis seenlis prasäieatasiotliarieusis militia in IInnArornm aävsntn . . bsbstata suis muuitioniduspassim tensbatur iuelusa. Den Tag hat das von Folkuin angeführteMartyrologinm bewahrt >88. IV, 67). Vgl. 4.nu. luodisns. 954 (88. II,210): IInAri partsm Oalliarnm vastant: 8iAsbsrti V. Wiedsrti o. 14.Dort wie in der Chronik a. 955 (88. VI, 349) hat Sigcbert aus Folkuingeschöpft.
2) Voleuin a. a. O.: pluvia psrArauäis, guas ^sntrlioiam illis sagit-tanäi artsm ooräarnm äistsutione Irnstravit . . tsrror tantns in sos irruit,nt matnrareut tuZam et prinsipss ipsi utersntur lluAstlis In sos g>nivolsdant sndsistsre.
Vita 8. Hiltruäis vir§. o. 12 (Nabillon ^.eta sauet. III d, 424):Ha tsmpsstate sasvisuts . . gsns IIunFrorum partes Oalliarum irrumpsusiuvalnit, Quorum slkrsnata malitia . . aä brsvs tamsn tsmpns immoäiosArassata nrbss eastslla st vieos easäs st iZus vastabat, ssä st seolssiisäsi non paresbat. Igitnr acl snpra msmoratum Oratorium 8. lOambsrtipropsrautss, udi st multornm sauetornm relignias et sauotas Ililtrnciisfratrumgns eins ossa oolloeata äiximus sto. Diese Erzählung kann wohlnur in das I. 954 gehören. Der Ort liegt bei Avesnes an der gr. Helpe imfranzös. Hennegau.
0 Ossta spisoop. Oarusrae. I e. 75 (88. VII, 428), vgl. II e. 4.
°) Ebd.: istam pavtiousm . . prstsnäsrunt, nt si viclsl. sibi eapntrsääsretur, ipsi o»mem prsclam st omnss eaptivos, ssä st omuia o>uas-euwcjus in üae vieiuia rapusrant, nsczns aä Minimum rsstitusrsut.