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Kaiser Otto der Große
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Ottos Heimkehr aus Italien 052.

die sie stellte, eilf geblendet und unter Führung des zwölften ein-äugigen zurückgeschickt haben. Jedenfalls konnte er für jetzt aus

italienischem Boden nichts weiter erreichen, da ihm die Fortsetzungseines Zuges nach Rom durch die abweisende Antwort des Papstesversagt blieb. Nachdem er in Pavia als seinen Stellvertreter denlothringischen Herzog Konrad, der ihm diese ganze Zeit über treulichzur Seite gestanden, mit einigen Mannschaften zurückgelasscn hatte,um Berengar auch ferner die Spitze zu bieten und ihn vielleicht völligzu beseitigen/) brach er gegen die Mitte Februar von da nach Como auf./Schwerlich waren Liudolfs später erst hervortretende Absichten daraufvon besonderem Einfluß. Die Wahl eines andern Weges für dieHeimkehr mochte schon deshalb rathsam sein, um die Last des

Durchzuges nicht zweimal nach einander derselben Landschaft auf-

zubürden.

Am 16. Februar bedachte Otto zu Como noch einmal das

Ambrogiokloster zu Mailand mit einer Schenkking von fünf Plätzenfür das Seelenheil seines daselbst begrabenen Vorgängers Lothar inpietätvoller Erinnerung.^) Alsdann gieng er von dort mit Adelheidnoch in rauhester Jahreszeit über den Septimer auf alter Römer-straße durch das von den Saracenen verwüstete Bisthum Chur nachZürich, wo er bereits am 1. Merz denk Fraumünster S. Felix undRegula seine Besitzungen und den Königschutz bestätigte.^) Dies

0 Nächst der Urk. vom 2k. Jan. 952 (s. oben S. 194 A. 3) tritt am6. Febr. neben Adelheid Loursäus äux üäelissimus uostor als Fürbittcr fürS. Sisto ans (8t. 203). S. übrigens Ilrotsvitdso (Issts OäcI. v. 680 ff.:Xs IIsiinKsrius rsgnum rgporet sivi rurSuin/ Lonrsäum onm non Hanoissx SAmins lootis in I^spis resiäsis etuesin inssit sspientsm; LViäuk. IIIo. 10: aui (se. Ooursäo) Uspis auin prsosiäio militari rsliets erst eusto-äisnäs; Oontin. lispln. 952: clncnnn sutsnr Lüiuonrsänm all psrsegusn-änm LsrenAnrium in Itslis religuit; I'Ioäosrä. 952: cjni (so. Obonrsäus)Ugpiss rsmsnsorst.

/ Die letzte ltrk. aus Pavia für das dortige Kloster S. Giovanni Dom-narum auf Verwendung Bruns ist vom I I. Fcbr. bei 8tumpIJ,ots imp. iusci.299, Lion. Inst. pstr. XIII, >125 (zu 962!j.

Die ltrk. ist intorvsnionto potitiono äileotso ooniuKis nostrs Xäe-IsAiäs atgn .0 Urnnouis llsrissimi Irstris nostri ansgestellt eivitsts Onmsnsfür den Abt Aupald (Lion. Inst. pstr. XIII, 1025, vgl. oben S. 181 A. 3).

0 Mtthcil. der Züricher antiq. Gesellsch. VIII, 29 (8t. 208). Nlit diesen

Daten stimmt es, daß nach dem (lontin. Ilegin. 952 Otto vorn» tomporsin pstrisn^ rscliit. Die Richtung von Como auf Zürich verbietet mit

Dönniges (>s. 13 A. 7) an den großen St. Bernhard (in Burgund) zu denken.

Vgl. die Urk. Ottos vom 28. Dec. 955, in der er dem Bischof Hartbert vonChur sligus eiusäsm inlortunia iooupsrsnäs einige Besitzungen schenkt, gnirrlooa ssnäsm ooolssism psrtineutis sb Itslis roäsunäo invssious 8srs-xenorum ässtruots ipsi oxperimonto äiüioimus ipsins<zns oaolssis psu-psrtsti oonsisoienäo votumc^uo in ipss psrsetum solvsnäo (v. Llodr (loä.Ildskt. I, 74, 8t. 236). Der Saumpfad über den Septimer und Chur wirdhäufig erwähnt, z. B. bei Ekkehart, Ossns 8. OlsIIi (88. II, 82. 102), Ottovon Freising (Odronio. VII e. 17), Gislebert (88. XXI, 573), Albert vonStade (88. XVII, 340), Vrsnsl. 8. Lernrrsräi o. 11 (LIsdillon Xots ssnet.ssso. Vis, 241), List. VVgllor. IVoingsrtonsis (88. XVI, 471). Vgl. MeyerDie röm. Alpenstraßen (Mtthcil. der Züricher antiquar. Gesellsch. XIII, 131).